knitting, needlework, berlin wool work
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Max Musterdieb
Max Musterdieb

Max Strickmuster

Hello, guten Tag, Добрый день, Καλημέρα, bom dia,أهلا & bonjour!

 

Der Musterdieb mag historische Strick- und Stickmuster, berlin wool work, alte Modezeitschriften und Musterbücher.

Es gibt einiges zu entdecken und auch genug zum "downloaden".

Ergänzend dazu entsteht auf Pinterest eine Bildersammlung, die in den letzten 2 Jahren bereits stark angewachsen ist.

Visit Musterdieb Max's profile on Pinterest.

Ein Ausflug nach Brüssel:

Mal etwas anderes:

 

Nachdem die "Spitze" bzw. "lace" immer wieder so am Rand aufgetaucht ist, könnte ich mir diese feine Handarbeit etwas detaillierter ansehen. Angefangen habe ich mit der "Königin der Spitzen", der Brüsseler Handklöppelspitze. Das Bild "Die Spitzenklöpplerin" malte Jan Vermeer um 1670, heute hängt es im Louvre in Paris.

Zunächst ein passendes youtubevideo und dann das Ergebnis einer google-Suche in Form einer pinterest-pinwand.

In Brüssel kann man auch ein Museum für Kostüm und Spitze besuchen. Es liegt in einem Altbau in der rue de la Violette 12.

Ich Held in Sachen Medienkompetenz habe zum ersten Mal in meinen facebook-Briefkasten geschaut, da schlummert schon länger eine schöne Veröffentlichung zu Renaissancemustern von Helen Hough und Franciska Ruessink, vielen Dank!

Auf meiner Gästebuchseite habe ich einen sehr interessanten Buchtip bekommen:

Perle für Perle. Schwäbische Perlstrickerei 1810–1935, von Sabina B. Schürenberg.

Zuerst einmal vielen Dank! Auf amazon lese ich mich gerade durch das Vorwort und das Inhaltsverzeichniss. Ein wahres Schwergewicht nicht nur wegen der 3.5 kg, 796 Seiten und 1560 Abbildungen sondern aufgrund der jahrelangen Forschungsarbeit, die dahintersteht.

Das Buch "Glasperlarbeiten Taschen und Beutel" wurde 1998 von Sabina Schürenberg veröffentlicht.

Auf der Suche nach der Zeitschrift "Die Dame" stosse ich auf alles mögliche, zum Beispiel "Mode und Heim", ein Handarbeitsblatt im "Briesethal-Boten". Diese Blätter sind von 1902. Die Gartenstadt Briesethal liegt nördlich von Berlin bei Birkenwerder und Oranienburg.

Die Universitätsbibliothek in Greifswald hat noch mehr Exemplare von Mode und Heim, diese lagen als Beilage in der Stralsundischen Zeitung.

Der Herausgeber ist John Henry Schwerin, Berlin, Friedrichstraße 48. Von ihm stammen auch die große und die kleine Modenwelt, Frauen-Fleiss, die Illustrirte Wäschezeitung und die Kindergarderobe.

Beim Durchblättern vielen mir die vielen Eislaufkleider auf, die mußten aus praktischen Gründen kürzer sein, nämlich fußfrei.

 

Eislaufen war um 1900 anscheinend sehr modern!

DIE DAME, erstes Juliheft 1920.jpg
Von Mediahouse Berlin - Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=47679034

In einem Buch mit Fotografien Berliner Interieurs von Waldemar Titzenthaler, die alle in der Zeitschrift "Die Dame" erschienen stieß ich auf folgenden Hinweis:

 

"Die Zeitschrift Die Dame

 

1911 übernahm Ullstein vom Münchener Verlag Bruckmann zwei Frauenzeitschriften: Die Modenwelt und die Illustrierte Frauen=Zeitung. Während Die Modenwelt mit der Praktischen Berlinerin fusionierte, entwarf man aus der zweiten eine auf exklusive Käuferinnen und Käufer der gehobenen Gesellschaft ausgerichtete Zeitschrift, die - als Äquivalent zu den Im Ausland existierenden Luxuszeitschriften wie Tatler in England und Vogue in Frankreich ... den vielsagenden Titel Die Dame bekam ..."

Leider fand ich wenig Material über "Die Dame"und die Preise in den Antiquariaten sind ziemlich exklusiv. Das mag auch daran liegen, dass der Kunstsammler Herr Boros (Bunker Reinhardtstr., Berlin) in Zusammenarbeit mit dem Springer-Konzern im Laufe des Jahres 2017 eine Neuauflage dieses Blattes zu exklusiven 15,-€ herausgeben wird.

Ich mag keine Werbung für den Axel-Springer-Verlag machen, dennoch zur Info der Link:

Der Ullsteinverlag wurde übrigens 1934 arisiert, 1937 in Deutscher Verlag umbenannt und dem Zentralverlag der NSDAP angegliedert.

Ein kleiner Ausflug nach Schmalkalden in das Renaissanceschloss Wilhelmsburg:

Thüringer Stickmuster auf Schuhen, Hosenträgern und Beuteln von Ingeburg Eberhard und Magdalena Bindmann.

 

Dieses Heftchen, das gerade einmal 10 x 15cm mißt, ist das dritte Heft einer Reihe, die sich mit traditionellen Thüringer Stickmustern befasst. Es wurde 1986 vom Bezirkskabinett für Kulturarbeit Suhl - Bezirksfolklorezentrum - in Leipzig herausgegeben. Es liegt auch ein hübscher Bogen mit Zählmustern bei.

In dieser Broschüre entdeckt man sogenannte "Kommödchen", das sind bequeme mit Perlen bestickte Schuhe, bestickte "Streifelmieder", mit Blumen bestickte Hosenträger, Kniebänder und verschiedene Taschenmodelle.

Beliebte Motive waren Rosen, Margeriten, Stiefmütterchen und Vergißmeinnicht. Kniebänder wurden auch gerne mit Edelsteinen besetzt, oder auch mit Goldgarn, Flitter und Perlen bestickt.

Bevorzugte Stiche waren der Kreuz- und der Gobelinstich.

Die abgebildeten Beispiele stammen aus dem Museum Schloss Wilhelmsburg, Schmalkalden, dem Heimatmuseum Dermbach und aus Privatbesitz.

 

Das ist der zweite Band aus dieser Serie. Er befasst sich mit der Freien Stickerei.

Dieses Heft wurde von Ingeburg Eberhard und Annemarie Rehfeld zusammengestellt.

Ein Blick auf die Rückseite des Heftchens.

Einige Arbeiten stammen aus Schloss Wilhelmsburg in Schmalkalden, einige aus Schloss Elisabethenburg in Meiningen, 

und einige aus dem Otto-Ludwig Museum in Schloss Eisfeld.

Das Stickmustertuch von 1822 auf der Rückseite des Heftchens liegt in diesem Museum.

Freie Stickerei bedeutet, dass der Untergrund keine abzählbaren Reihen hat und das Motiv mit Kupferschablonen oder anderen Methoden auf den Stoff gezeichnet wird.

Als Sticharten kann man den Stielstich, den Vorstich, den Sandstich, den Languettenstich, Spannstich und Flachstich verwenden.

Andere Techniken sind Applikationen, Bogenzacken an den Rändern des Stoffes, Aufnähen von einzelnen Perlen oder Perlenschnüren, sowie das Aufnähen von Flitter und Metallfäden wie Kantille und Japangold.

Hierbei spricht man auch von Spreng-, Anlege- und Kantillestickerei.

Eine weitere Technik war die Chenillestickerei, (frz. Raupe).

Neben Rosen und Tulpen wurden gerne orientalische Ornamente, Granatäpfel und Nelken gewählt.

Stark symbolisch ausgerichtet sind Motive wie der Lebensbaum, die Weinranke, der Efeu und der Bischofsstab.

Genauere Erklärungen zu Grundbegriffen der Gold- und Silberstickerei fand ich bei www.marquise.de. Das ist eine umfangreiche und schöne website zur Kostümgeschichte.

Dort sind auch Bezugsquellen für Kantillen, Japangold etc. aufgelistet.

Kantillen laufen auch unter dem Namen Bouillondraht und sind in vielen Bastelgeschäften erhältlich.

Auf nachfolgender website kann man Material zur Gold- und Silberstickerei bestellen. Ich habe jetzt das Starterkit "Sternenhimmel" für 12,95€ erstanden und näheres gibt's nach Lieferung. Auf jeden Fall bekommt man einen guten Überblick über das benötigte Material und die Preise.

Thérèse de Dillmont - Goldstickerei
Ein Kapitel aus der Encyclopaedie der Weiblichen Handarbeiten
DMC Goldstickerei.pdf
PDF-Dokument [2.1 MB]

Band 1 dieser Serie über Thüringer Stickmuster habe ich nun auch aufgetrieben. Er enthält Kreuzstichmuster für Paradehandtücher, Stickmustertücher und Kanten an Streifelmiedern.

Paradehandtücher sind ähnlich den Paradekissen oder den Paradedecken reine Schmucktücher zur Dekoration der Zimmer.

Die hier gezeigten Beispiele wurden im Zeitraum von 1718 bis 1857 bestickt und stammen aus Nieder- bzw. Oberdorla,Großengottern, Tüngeda, Geraberg sowie Grabe.

Paradehandtücher aus Thüringen zeichnen sich durch ihr längliches Format aus.

Fast alle gezeigten Tücher stammen aus dem Volkskunde-Museum, Berlin(Ost).

Der nachfolgende Button führt zu einem Wikipedia-Artikel über die verschiedenen Standorte der Berliner Volkskunde-Sammlungen.

Als aktuellen Standort vermute ich das Museum Europäischer Kulturen in Dahlem.

Tweets von Max Musterdieb @musterdieb_eu
zeichen-0022.gif von 123gif.de

...weil es alle machen und ich kein Anwalt für Urheberrecht bin:

 

Die Nutzung und Weitergabe der hier gezeigten Bilder, Muster und Anleitungen ist nur für den privaten Gebrauch gestattet.

 

...und was dann noch die links auf dieser homepage betrifft:

 

Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf meiner homepage und mache mir ihre Inhalte nicht zu Eigen. Diese Erklärung gilt für alle auf meiner homepage angebrachten links.

 

Ich garantiere nicht für die Fehlerfreiheit dieser Anleitungen! Falls jemand über einen Fehler stolpert, würde ich mich sehr über einen Eintrag in das Gästebuch freuen!!!

aktuell:

Historische Strick- und Stickmuster

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