Max Musterdieb
Max Musterdieb

A.Philipson

Von A. Philipson stammen die ältesten bekannten Stickmustervorlagen für berlin wool work. Hier noch einmal der Link zu zwei Abbildungen (annatextiles.ch):

MAIS ist eine niederländische Quelle: Das Regionalarchiv Rivierenland:

"Ab 1797 publizierte Philipson jährlich 10 bis 20 kolorierte Kupfertafeln, zunächst "von verschiedenen Blumen, Bouquets, Medaillons, und Borden, zum Stricken in Börsen, Westen". Im Zuge einer um 1800 in Mode gekommenen Strickbegeisterung der Damenwelt knüpfte er also eigentlich zunächst an die beibehaltene Tradition der Strickmuster auf Patronenpapier an und veröffentlichte Strickmuster. Nur wenig später wurde in den Titeln dann bereits die Variationsmöglichkeit angegeben, die Vorlagen auch zu aller Art Tapisseriearbeit, also Kreuzstickereien zu gebrauchen."(Uta-Christiane Bergemann, Jahrbuch der Berliner Museen, 2002, Band 44, S.109)

google.books nennt 4 Vorlagensammlungen von ihm. Es gibt leider keine Vorschau.

Zwei davon stehen in der Kunstbibliothek Berlin.

Colorirte, aus 10 Blatt bestehende, Muster von verschiedenen Blumen, Bouquets, Guirlanden, Medaillons und Borten zum Stricken und Weben in Börsen, Westen u. d. m. gezeichnet und gestochen, A. Philipson, Berlin, 1797-1798

Strickmuster in englischer und französischer Manier für Töchterschulen zur allgemeinen Beförderung des guten Geschmacks und weitern Fortschritte in dieser Kunst: erste Sammlung, Berlin, 1804

Berliner Lieblings-Beschäftigung für Damen nach colerirten Musterzeichnungen zum Stricken, Häckeln, Tapizerie- und Perlstickerey. Gez. u. gest. von A. Philipson. Erstes Geschenk.", veröffentlicht 1809.

 

Dieses Heft befindet sich in der Kunstbibliothek Berlin, genauer in der Lipperheideschen Kostümbibliothek im Präsenzbestand und ist mit Vorbestellung verfügbar.

Für dieses Heft gilt das Gleiche:

 

Colorierte aus 12 Blatt bestehende Muster, Antiquen, Vasen und Arabesken, ferner Frucht- und Blumenstücken, Vasen mit Blumen...bestimmt zur Verzierung d. Säle, nemlich zu Sophas Stühlen... gez. u. gest. von A. Philipson, Band 8.

Im Suche-Fenster der Kunstbibliothek einfach Philipson eingeben!

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Als Adresse fand ich im Waarenanzeiger Tapisseriemuster von 1830 die Jägerstr. 42 in Berlin.

Auf dieser Seite wird Philipson als Kupferstecher erwähnt:

Salomo Sachs 1812: Allgemeiner Straßen= und Wohnungs= Anzeiger für die Residenzstadt Berlin

Hier wird Hr. A. Philipson als "Zeichenmeister" in der Rubrik "Akademische Künstler" geführt

Und hier verzeichnet Salomo Sachs bei den Gewerbetreibenden und Künstlern unter "Kunst" Philipson in der Jägerstr. 40, sowie W.Wittich in der Jägerstr. 42.

Der Berliner Stadtplan von 1798:

aktuell:

Historische Strick- und Stickmuster

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